Salzburg die Mozartstadt
Salzburg die Mozartstadt

Salzburg die Mozartstadt

Kurzurlaub am Campingplatz Nord Sam

Reisezeit vom 22.07.2021 bis 26.07.2021

Unsere Aktivitäten und Erlebnisse

Nach unserer Ankunft am Campingplatz Nord Sam in Salzburg wollten wir gleich einmal die nähere Umgebung und die Stadt erkunden. Zunächst sind wir mit dem Bus zum Hauptbahnhof gefahren. Dort gibt es eine Touristinformation in der man sich interessante Unterlagen besorgen kann. Wir haben uns z.b. das Liniennetz für den Stadtverkehr der öffentlichen Verkehrsmittel für Salzburg besorgt. Danach sind wir mit dem nächsten Bus Richtung Altstadt gefahren. Am Markartplatz sind wir ausgestiegen und von dort sind wir über die Markartbrücke gegangen. Diese Brücke ist links und rechts an beiden Geländern mit dem Liebesbezeugungen der Salzburger und der Touristen bestückt. Jede Menge Schlösser sind in die Gitter eingehängt. Bei bestem Wetter grüßte die Hohensalzburg auf die Stadt herunter. Was uns dieses Mal sofort auffiel, dass es in den engen Gassen in Salzburg nicht mehr so dicht gedrängt war. Grund hierfür war die Corona Krise. Viele Asiaten durften noch nicht nach Europa kommen. Deshalb konnte man einmal gemütlich durch Salzburgs Gassen schlendern. Nach unserer ersten Stadtrunde fuhren wir mit dem Bus direkt wieder vom Markartplatz zurück, bis zur Haltestelle in der Nähe unseres Campingplatzes.

Da wir nach langen Jahren der Abstinenz, wieder mit dem Campen begonnen haben, war Salzburg für uns ein kleiner Campingtest. In unserem neuen Wohnmobil mussten wir uns erst einmal wieder zurechtfinden. Alles musste immer aufgeräumt und an den dafür vorgesehenen Platz gelegt werden, um sich zurechtzufinden. Auch das Kochen auf dem eingebauten Kocher des Wohnmobils war eine Herausforderung.

Irgendwann reicht es dann mit der Stadtbesichtigung und man kehrt müde zum Campingplatz zurück. Auch hier gab es eine 5 Sterne Küche.

Natürlich gab es den Klassiker. Spaghetti mit Tomatensoße. Mit der Zeit bekamen wir schon den Dreh heraus. Da wir schönes Wetter gebucht hatten, konnten wir natürlich draußen sitzen und dort Stühle und Tisch aufstellen. Das erweiterte natürlich unseren Bewegungsradius in unserer Parzelle erheblich.

Am nächsten Tag fuhren wir wieder zur Altstadt und schlenderten noch einmal durch die Gassen. Wir haben dabei einen Bummel durch die Geschäfte gemacht. Da wir viele Sehenswürdigkeiten schon von früheren Salzburgbesuchen kannten, nahmen wir uns dieses Mal Zeit um auch in die ruhigeren Ecken der Stadt zu gehen. Zum Mittagessen kehrten wir natürlich wieder beim Sternbräu ein. Zu einigermaßen zivilen Preisen gibt es dort hervorragendes Essen im Biergarten. Müde von der ganzen Bummelei kehrten wir am Nachmittag wieder zu unserem Campingplatz zurück. Dieser hatte sich in der Zwischenzeit schon ganz schön gefüllt. Kein Wunder es war Freitag. Der Campingplatz wird auch gerne von den Durchreisenden benutzt. Er liegt ideal am Schnittpunkt zwischen Italien und Kroatien auf der einen Seite und Holland und Norddeutschland auf der anderen Seite.

Da das Wetter einfach zu schön war, beschlossen wir am nächsten Tag einfach nicht in die Stadt zu gehen und auch kein Museum zu besuchen. Wir hatten uns ein selteneres Ziel ausgesucht. Nämlich den Kapuzinerberg. Dieser liegt genau gegenüber des berühmten Mönchsberges. Allerdings ist der Kapuzinerberg wesentlich interessanter. Es sind dort nicht ganz so viele Leute unterwegs. Dorthinauf gibt es keinen Aufzug. Man geht ein Stück die Linzergasse stadtauswärts, dann sieht man auf der rechten Seite einen Torbogen, an dem der Aufstieg zum Kapuzinerberg angeschrieben steht.

Schon am Anfang des Weges zeichnet es sich ab, dass es etwas Schweiß kosten wird. Aber wenn man es langsam angeht und vielleicht bei jeder Station etwas verweilt, kommt man auch nach oben.

Der Aufstieg ist allerdings ein Kreuzweg. Entsprechend steil geht es hinauf. Es ist immerhin eine gepflasterte Straße, die zum Kapuzinerkloster hinauf führt. Dort oben kann man in der parkähnlichen Landschaft schöne Spaziergänge unternehmen. Zum Beispiel zum Franziskischlössl. Auf dem Rückweg hatten wir Glück und das Kapuzinerkloster hatte seinen Garten geöffnet. Ein freundlicher Mönch lud uns ein näher zu treten. Uns eröffnete sich ein grandioser Ausblick, sowohl auf die Stadt Salzburg, als auch auf das vis a vie, die Hohensalzburg. Wirklich ein traumhafter Platz. Die Mönche hatten Tische und Bänke aufgestellt. Sie boten Kaffee, Kuchen und verschiedene Saftschorlen, sowie alkoholfreie Getränke für die Gäste an. Natürlich ließen wir uns einen Kuchen munden und tranken dazu eine Holunderschorle. Dieser Ausflug war für den heutigen Tag genug. Schließlich hatten wir ja auch Urlaub und nachdem wir wieder am Campingplatz waren, lehnten wir uns in unseren Klappstühlen zurück und hielten Siesta.

Am letzten Tag stand der Botanischen Garten in Salzburg auf dem Programm. Dazu mussten wir mit dem Bus zunächst zum Hauptbahnhof fahren und dort in einen Obus umsteigen. Der Botanische Garten befindet sich nämlich auf dem Gelände der Universität Salzburg. Wir lieben es oft botanische Gärten der Städte zu besuchen, denn dort kann man dem Gedränge der Stadt entfliehen und wieder etwas Luft holen. Mit dem Bus ging es dann noch einmal zur Altstadt zurück. Schließlich mussten wir ja noch einmal etwas essen. Am Campingplatz zurück, begannen wir unsere Sachen schon wieder etwas aufzuräumen und einzupacken. Schließlich stand am nächsten Tag die Heimreise bevor.

Highlights, Tipps und Empfehlungen

In Salzburg selber gibt es natürlich viele interessante Sehenswürdigkeiten. Wer viel Ansehen will, kann sich eine Salzburg Card zulegen. Hiermit kann man vergünstigt in Museen oder Schlösser, Burgen, Tierparks und so weiter eintreten.

Salzburg Altstadt
Die Uferpromenade, auch Franz-Josef-Kai genannt mit der Festung, die darüber thront. Auf der anderen Flußseite ist der Elisabethkai. Beide werden durch mehrere Brücken miteinander verbunden. Zentral sind der Markatplatz und der Ferdinand-Hanusch-Platz. Hier ist ein Knotenpunkt aller Buslinien.

Was man sich auf jeden Fall ansehen sollte

  • Festung Hohensalzburg
  • Salzburger Nockerl im Sternbräu
  • Haus der Natur
  • Schloss Mirabell und Mirabellgarten
  • Schloss Hellbrunn mit Wasserspiel
  • Bummel durch die Altstadt
  • Stadtschifffahrt auf der Salzach
  • Besuch der Linzergasse
  • Wanderung auf den Kapuzinerberg
  • Salzburgs Museen
  • Botanischer Garten Salzburg
  • Besuch des Untersbergs per Seilbahn

Einige Highlights die mit der Salzburg Card kostenlos sind:

  • Benutzung vieler Verkehrsmittel
  • Untersbergbahn
  • Dom Quartier
  • Spielzeug Museum
  • Zoo Hellbrunn
  • Schloss und Wasserspiele Hellbrunn
  • Stiegl Brauwelt
  • Festung Hohensalzburg
  • Stadt Schifffahrt
  • Haus der Natur
  • Mozarts Geburts- und Wohnhaus
  • Festungsmuseum

und viele andere Dinge mehr. Darüber hinaus gibt es noch eine Vielzahl an Ermäßigungen. Die Karte gibt es für 24, 48 oder 72 Stunden. Desto länger der Zeitraum und umso mehr man teuere Highlights besucht, umso besser rentiert sich die Karte. Das sollte man sich vorher vielleicht etwas durchrechnen. Unter www.salzburg.info, Hotels & Angebote findet man näheres zur Salzburg Card. Oder man informiert sich darüber bei der Tourist-Information in Salzburg am Hauptbahnhof.

Resümee

Salzburg selbst hat uns natürlich sehr gefallen. Es gibt dort noch viele interessante Dinge zu sehen. Auch in der Umgebung gäbe es noch einiges, dass man sich ansehen kann. Das heißt wir werden wiederkommen. Ob auf dem selben Platz ist nicht sicher, da es noch mehr Campingplätze und auch Stellplätze gibt. Aber auf jeden Fall wieder nach Salzburg.